Bogenschießen lehrt Demut

Bogenschießen als Sport

Bogensport ist mehr als Bogenschießen

Bogensport ...

Bogenschießen

Vom Bogenschießen zum Bogensport

Bogenschießen - Wunsch und Wirklichkeit

Mythos Bogenschießen

Die Indianer, Mongolen, Superhelden wie Hawkeye, Robin Hood oder die Engländer als Ganzes, ja sogar Rambo - alle schießen mit dem Bogen ... und alle treffen ... immer! Sie treffen im Laufen, Reiten, Springen, aus der Drehung und sie sehen auch noch sehr cool aus, sie schießen mit drei Pfeilen auf einmal, sie schießen Äpfel von Köpfen, tausende chinesische Krieger schießen abertausende Pfeile zugleich, sie spalten einen Pfeil nach dem anderen und bringen immer was von der Jagd nach Hause.

Aber entspricht das wirklich dem Bild, das Bogenschützen von sich selbst haben? Vor allem, entspricht das auch nur annähernd der Realität?

Auch wenn so manche historische Verklärung den Bogenschützen zum Helden stilisiert und in Filmen zum ultimativen Scharfschützen erhebt, so wird dieses schiefe Bild doch noch von einer Branche getoppt - der Werbebranche.

Bogenschießen in der Werbung

Die Werbung nutzt die Bogenschützen als Gleichnis für alle Formen des erfolgreichen, zielorientieren Handelns. Der Bogenschütze im Anzug, der Bogenschütze der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, der Bogenschütze vor der untergehenden Sonne .... Sehr häufig mit Bildern, auf denen falsch aufgebaute Bögen zu sehen sind und / oder Fotomodells, die Pfeil und Bogen völlig falsch halten.

Wir haben mittlerweile eine ganze Sammlung von völlig vermurksten und sinnbefreiten Werbebildern, auf den die wildesten Bogenzusammenstellungen und Haltungsfehler abgebildet sind. Besseres Lehrmaterial gibt es gar nicht.

Dennoch bleibt die Botschaft: Wer mit dem Bogen schießt, ist den anderen meilenweit voraus. Er lässt sich nicht beirren, bleibt seinem Ziel treu - so die Werbung.

Was hat das alles nun wirklich mit Bogenschießen gemein?

Bogenschießen vs. Bogensport

Bogenschießen ist heute als Freizeit- oder Leistungssport anzusehen. Die Bogenjagd oder gar der militärische Einsatz von Pfeil und Bogen ist als absolute Außnahme anzusehen. Die Bogenjagd ist nur in wenigen Ländern auf der Welt zugelassen und den Bogen als Waffe in modernen kriegerischen Außeinandersetzungen zu nutzen, dürfte sicherlich ein Mythos sein.

Aber was macht Bogenschießen denn nun so besonders? Warum ranken sich so viele Mythen darum und was bewegt uns tief im Inneren, dem Bogenschießen all diese ruhmreichen Attribute zuzuschreiben?

Wer einmal ernsthaft versucht hat, auf 30,40,50 oder 70 Meter ein Ziel mit dem Pfeil zu treffen, der bekommt eine Ahnung davon. Die Kraft, die Harmonie des Bewegungsablaufs und die absolute innere Ruhe die es Bedarf, einen nahezu perfekten Schuss mit dem Bogen abzugeben sind es, die Erfurcht einflößen.

Drei Akteure im Gleichklang: Der Schütze, der Bogen und der Pfeil. Wenn nur ein winziges Detail in diesen Zusammenspiel nicht stimmt, ist alle Mühe vergebens. Man übt Jahr um Jahr um der Perfektion näher zum kommen. Es werden Muskelpartien aktiv genutzt, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat. Der nahezu meditative Zustand im Moment des Lösens und das befreiende Gefühl, den Pfeil in Richtung Ziel zu schicken, dass ist Bogenschießen.

Alle Bogensportler, die der Faszination des Bogenschießens erlegen sind, kennen die Höhen und Tiefen in die einen der Bogensport schicken kann. Es ist nicht einfach einen Pfeil nach vorn zu schießen, es ist ein Selbstfindungsprozess, fern ab von all diesen Kino-Metaphern.

Aber gibt es nun Unterschiede zwischen dem Bogenschießen und dem Bogensport? Ja, denn während Bogenschießen lediglich die Aktion des Abschießens eines Pfeiles beschreibt, umfasst der Bogensport eine ganz andere Ernsthaftigkeit im Lern- und Erkenntnisprozess.

Bogenschießen ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Im Internet ein Bogenset bestellt und dann im Garten oder einem freien 3D-Kurs die Pfeile fliegen lassen, hat einen erstaunlichen Zulauf bekommen. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten.

Ohne richtige Anleitung, ohne Training und ohne das Regelwerk und die gesetzlichen Bestimmungen zu kennen, kann zwar jeder Bogenschießen, aber sollte er es auch? Bogenschießen richtig durchgeführt, ist sehr gesund - für Körper und Geist. Falsch ausgeführt, sind die Schultergelenke schnell ruiniert und der gute Ruf des Bogensports dazu.

Mythos Bogenschießen

Bogensport

Vom Stehen, Atmen, Ankern und Lösen

Die hohe Kunst der Wiederholung

Bogensport im Verein

Die Grundlagen des Bogensports umfassen den Bewegungsablauf beim Bogenschießen, das Regelwerk der jeweiligen Bogendisziplin, Sicherheitseinweisungen und technische Lehre der Bogentechnik und Dynamik. Weiterhin Pfeilkunde und idealerweise Sehnenbau.

Alles wird vermittelt durch qualifizierter Trainer oder Übungsleiter, die individuell auf jeden Schützen eingehen. Jeder Mensch ist einzigartig, entsprechend müssen Details im Schussablauf auf die Physiology des Schützen angepasst werden.

Bogenschießen im Breitensport

Wer den Anfängerkurs durchlaufen hat oder vielleicht seine Wettkampfkarriere nicht mehr weiter verfolgen möchte, kann Bogenschießen als Breitensportler betreiben.

Alle Trainingsmöglichkeite stehen offen und der Bogensport wird zum reinem Vergnügen. Freie Einteilung der Trainingszeiten und eine ganz persönliche Zielsetzung, was das Bogenschießen bewirken soll.

Im Breitensport steht häufig der Spaß und die Entspannung im Vordergrund. Natürlich will man sich auch verbessern, aber das ist sekundär. Primär ist Bogenschießen im Breitensport reines Vergnügen und Teilhabe an außerordentlichen Gemeinschaft der Bogenschützen.

Sollte der Breitensportler einmal einen Wettkampf schießen möchten, so gibt es annähernd jedes Wochenende irgendwo einen freien Wettkampf, bei dem von der Mettwurst bis hin zum Möhrenkönig-Pokal alles gewonnen werden kann.

Da von uns ausgebildete Bogenschützen freien Zugang zum Bogengelände haben, können auch Breitensportler z.B. am Sonntagmorgen einen schönen Trainingstag ganz Ruhe genießen. Mit Gleichgesinnten können 3D-Parkoure besucht werden oder es kann am Standard-Training teilgenommen werden.

Mit den gelernten Grundlagen stehen dem Breitensportler alle Türen offen. Training intensivieren oder einfach mal schleifen lassen. Eine Einschränkung liegt aber vor: Breitsportler werden nicht ganz so intensiv von den Trainern betreut.

Bogensport für Fortgeschrittene

Nachdem die Grundlagen erlernt und gefestigt wurden, wird das Training bei Wettkampf und Leistungsschützen ausgeweitet. Die Anforderungen an das Bogenschießen in unterschiedlichen Disziplinen und Wettkampfsituationen werden erläutert und trainiert.

Das Bogen- und Pfeilmaterial wird laufend geprüft und den Schützen das Wissen vermittelt, die Pflege und Kontrolle des Materials vor jedem Schießen eigenständig durchzuführen.

Das Bogentuning wird gemeinsam durchgeführt und dem Schützen das Know How vermittelt, wie das Bogentuning von ihm selbst gewissenhaft erledigt werden kann.

In diesem Abschnitt des Bogensportlerlebens wird der Bogenschütze auf ein neues Niveau gehoben. Olympisch, Feldbogen, 3D - am Ende steht der Bogen-Allrounder.

Bogensport für Leistungsschützen

Fortgeschrittene Bogenschützen geben bei Wettkämpfen bereits ein gutes Bild ab und genießen die Atmosphäre des Wettkampfgeschehens. Sie erfahren die außerordentliche Wirkung des Adrenalins und die familiäre Gemeinschaft der Bogensportwelt.

Leistungsschützen wollen und sollen gewinnen. Dazu muss das Trainingpensum erhöht und viel Wettkampferfahrung gesammelt werden. Wer ganz oben mitschießen will, der muss bereit sein, die berühmte Meile mehr zu gehen. Mindestens 3-4 Tage die Woche Training und am Wochenende werden Wettkämpfe geschossen.

Für Leistungsschützen werden Sondertrainingseinheiten angeboten und die Betreuung durch die Leistungstrainer ist noch intensiver.

Auch wenn sich das jetzt alles nach viel Arbeit anhört, es ist mit viel Spaß und Selbstbestätigung verbunden.

Die Bogensportler des ASC Göttingen sind in der angenehmen Situation, über hervorragende Trainingsbedingungen zu verfügen. Jeder Bogenschütze kann die drei wesentlichen Bogensportdisziplinen auf dem Bogenplatz trainieren. Im Winter stehen in zwei Sporthallen insgesamt vier Trainingstage mit jeweils bis zu vier Stunden Trainingszeit bereit.

Um alle Leistungsstufen kümmern sich insgesamt sieben Trainer und Übungsleiter. Dazu kommen sehr engagierte Familienmitglieder, Partner und Freunde. Nahezu perfekte Trainingsbedingungen für den schönsten Sport der Welt.

Bogenverein

Bogensportdisziplinen

Olympisch, Feldbogen, 3D

Wettkampfdisziplinen Bogenschießen

Bogensportdisziplinen

Die wesentlichen Bogensport- oder Wettkampfdisziplinen sind:

Es gibt noch andere Formen des Bogensports, hier seien zum Beispiel das Reiterbogenschießen oder Kyudo zu nennen, aber wir bewegen uns in der Welt des World-Archery-Regelwerks - vormals FITA. Das 3D-Schiessen ist ein Sonderfall und wird von vielen Verbänden mit eigenen Regeln bedacht.

Jede der genannten Bogensportdisziplinen verfügt über ein eigenes Regelwerk und stellt ganz individuelle Herausforderungen an die Bogenschützen. Im Folgenden wird es einen kleinen Einblick in jede dieser Disziplinen geben.

Jeder ausgebildete Bogenschütze kann - bei ausreichender Qualifikation - an Wettkämpfen in diesen Disziplinen teilnehmen. Für offizielle Wettkämpfe ist jedoch die Mitgliedschaft in einem Schießsportverband notwendig.

WA - Bogen im Freien

Olympisches Bogenschießen

Die olympische Diziplin des Bogenschießens läßt sich relativ einfach erklären:

Geschossen wird von einer Schießlinie auf Zielscheiben in einer definierten festen Entfernung. Die Entfernung ist im Maximum 70m für alle Schützen ab der Junioren-Altersklasse, mit dem olympischen Recurve-Bogen.

Geschossen werden insgesamt 72 Pfeile auf eine Auflage mit dem Durchmesser von 122cm. Es werden zwei Durchgänge geschossen, jeweils mit 36 Pfeilen. Jeder Durchgang ist unterteilt in 6 Passen à 6 Pfeilen.

Maximal können also 720 Ringe (Punkte) geschossen werden, wenn jeder Pfeil die 10 treffen würde. Der Weltrekord liegt bei 700 Ringen (Olympische Spiele 2016, Kim Woo-Jin, Südkorea).

Mehr über Olympisches Bogenschießen

WA - Bogen in der Halle

Bogenschießen Halle

Die Hallen-Diziplin des Bogenschießens ist ähnlich der im Freien:

Geschossen wird von einer Schießlinie auf Zielscheiben in einer definierten festen Entfernung. Die Entfernung ist immer 18m für alle Schützen.

Geschossen werden insgesamt 60 Pfeile auf eine senkrechte Auflage drei Spots. Jeder Spot hat einen Durchmesser von 20cm. Auf jeden Spot wird pro Passe ein Pfeil geschossen, also 3 Pfeile pro Passe. Es werden zwei Durchgänge geschossen, jeweils mit 30 Pfeilen. Jeder Durchgang ist unterteilt in 10 Passen à 3 Pfeilen.

Maximal können also 600 Ringe (Punkte) geschossen werden, wenn jeder Pfeil die 10 treffen würde. Der Weltrekord liegt bei 599 Ringen (Nimes 2017, Ellison Brady, USA).

Mehr über Bogenschießen in der Halle (Indoor)

WA - Feldbogen

Feldbogenschießen

Beim Feldbogen wird das Bogenschießen dynamischer. Feldbogen ist keine olympische Disziplin, wird aber bei den World Games geschossen.

Der Feldbogen-Parkour umfasst insgesamt 24 Ziele. Die Ziele werden in Entfernungen zwischen 5m und 60m aufgestellt. Abhängig von der Entfernung wird auf vier unterschiedliche Auflagengrößen geschossen.

Die Auflagen (Zielscheiben) variieren in ihrem Durchmessen von 20m Dreierspot, über 40cm, 60cm, bis zu 80cm.

Bei 12 der 24 Targets ist die Entfernung zum Ziel angegeben, bei den verbleibenden 12 Zielen muss die Entfernung vom Schützen geschätzt werden.

Es gibt keine Schießlinie, sondern Abschusspflöcke. Die Ziele können bergab oder bergauf stehen. Der Schütze muss also im schwierigsten Fall die Entfernung schätzen und den Winkel zum Ziel berücksichtigen.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Ziele und Abschusspflöcke in unterschiedlichen Lichtverhältnissen stehen können. Also die Scheibe im Schatten, der Schütze in der Sonne. Diese Variablen müssen bei jedem Schuss berücksichtigt werden.

Ein Feldbogen-Parkour ist in der Regel zwischen 3 und 6 Kilometer lang. Der Schütze wandert also mit seiner gesamten Ausrüstung von Abschuss zu Abschuss und muss sich jedesmal auf neue Gegebenheiten einstellen.

Die höchste zu schießende Ringzahl sind 6 Ringe. Jedes der 24 Ziele wird mit 3 Pfeilen beschossen. Das beste Ergebnis wäre also 432 Ringe, wenn immer das Zentrum getroffen werden würde.

Nicht umsonst gilt das Feldbogenschießen als die Königsklasse des Bogensports.

Mehr über Feldbogenschießen

3D - Traditionelles Bogenschießen

3D - Bogensport

Das 3D-Bogenschießen ist die jagdlich orientierte Variante des Bogenschießens. Die meisten Bogenschützen schießen traditionell mit Primitivbögen oder Jagdrecurve-Bögen.

Im Gegensatz zu Olympisch- oder Feldbogen wird beim 3D-Bogenschießen nicht auf Auflagen, sondern auf dreidimensionle Nachbildungen von Tieren geschossen. Diese Nachbildungen bestehen aus PE-Hartschaum oder ähnlichem und weisen neben Form des Tieres außerdem eine sogenannte Kill-Zone aus.

3D-Parkoure können viele Kilometer an Wanderwegen aufweisen und hunderte von Targets. Das 3D-Schiessen ist zu einem Trendsport geworden, weil er die ursprüngliche Form der Bogennutzung abbildet.

Mehr über den 3D-Bogensport

Bogendisziplinen

Bogenklassen

Vom Stock zum Hightech-Bogen

Bogenarten / Bogenklassen

Bogenklassen heute

Der älteste nachgewiesene Bogen ist ca. 17.600 Jahre alt (Reis-Engelhorn-Museen). Gefunden wurde er in Mannheim-Vogelstrang bei geologischen Untersuchungen. Er hatte eine Länge von ca. 110 cm und ein Zuggewicht von ca. 25-30 englischen Pfund.

Über die Jahrtausende entwickelte sich der Bogen stetig weiter und wurde den jeweiligen Anforderungen angepasst. Diese Evolution des Bogens führte zu einer Vielzahl unterschiedlicher Bogenarten.

Wir beschränken uns in dieser Aufzählung auf die relavanten Unterscheidungsmerkmale für den heutigen Bogensport.

Selfbow / Primitivbogen / Reiterbogen

Historische Bogenarten

Historische Bögen sind prinzipiell alle Bögen ohne eine Verstärkung aus modernen Materialien. Auch früher gab es schon Bögen, die unterschiedliche Materialien kombinierten um eine höhere Bogeneffizienz zu erreichen, jedoch waren das durchweg natürliche Komponenten.

Die einfachste Bogenart ist der Selfbow / Primitivbogen. Er wird aus einem Stück Holz gefertigt und bildet - mit einer Sehne gespannt - die Form eines "D".

Werden die oberen und unteren Enden des Bogenholzes abgeflacht, so spricht man von einem Flatbow (flachen Bogen).

Die historischen Bogenarten werden heute von vielen traditionellen Bogenschützen geschossen. Auch wenn sie dem modernen Bogen in fast allen Aspekten unterlegen sind, es macht sehr viel Spaß, damit zu trainieren.

Reiterbogen

Reiterbögen sind sehr kurze Bögen, wodurch der Bogen beim Schießen nicht mit dem Pferd in Kontakt kommt. Im Gegensatz zu den Primitivbögen sind Reiterbögen Recurve-Bögen.

Recurve bedeutet, dass die Wurfarme nich einfach gerade sind, sonderen eine Gegenkurve vom Bogenschützen weg bilden. Diese Bogenform verschafft eine erheblich bessere Wurfleistung und einen weicherern Auszug.

Bogenschießen vom Pferd ist in den letzten Jahren wieder aktuell geworden. Die Kombinaton aus Reiten und Bogenschießen ist extrem schwierig und bedarf eines perfekten Zusammenspiels zwischen Pferd und Reiter.

Mit Fury dem Holzpferd verfügen wir - mehr zum Spaß - über eine tolle Trainingsmöglichkeit, um zumindest die ungewöhnliche Schußposition zu trainieren - und Fury hält immer still und läuft nicht weg.

Olympischer Recurve / Compound-Bogen

Moderne Bogenarten

Olympischer Recurve-Bogen

Die olympischen Recurve-Bögen sind die moderne Variante der historischen Recurve-Bögen, wobei der Bogen einige Erweiterungen bekommt.

Der Bogen wird mit einem Visier ausgestattet und über Stabilisatoren schwerer und schwingungsärmer gemacht. Pfeilauflage und Button ermöglichen die perfekte Abstimmung von Pfeil, Bogen und Schützen.

Der Bogen selbst besteht aus einem Mittelteil und zwei Wurfarmen. Er kann auseinandergebaut werden und die Modularität ermöglicht den Wechsel einzelner Komponenten. So können z.B. die Wurfarme getauscht, dass Mittelstück aber behalten werden.

Der olympische Bogen wird von den meisten Schützen auch mit einem Klicker versehen, der die Auszugslängenkontrolle übernimmt.

Compound-Bogen

Der Compound-Bogen ist die technisch aktuellste Form des Bogenbaus. Der Bogen ist mit einem - dem Flaschenzug ähnlichen - Umlenkrollensystem versehen. Der Compound-Bogen erreicht die höchsten Abschussgeschwindigkeiten kombiniert mit der maximal Präzision im Abschuss.

Ausgestattet mit Visieren, die auch Vergrößerungslinsen enthalten, Stabilisatoren und Wasserwagen ist dieser Hightech-Bogen das derzeitige "Scharfschützengewehr" unter den Bögen - wenn der Schütze damit umgehen kann.

Die Präzision wird doch das Lösen mit einem Release nochmals erhöht, da die Sehne ohne seitliche Abweichung durch das Abrollen über die Finger gerade nach vorne schwingt.

Bogenklassen

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