ASC · Bogensport GöttingenAnfängerkurs
Was es ist

Der klassische Sportbogen.

Recurve heißt: die Wurfarme sind am Ende nach vorn gebogen, weg vom Schützen. Diese Form gibt eine bessere Wurfleistung und einen weicheren Auszug als ein einfach gerader Bogen. Die olympische Variante baut auf dem historischen Recurve auf und ergänzt ihn um Sportgerät-Technik.

Bei den olympischen Spielen ist Recurve die einzige zugelassene Bogenklasse. In allen anderen WA-Disziplinen - Feldbogen, 3D, Halle - gehört Recurve zu den drei oder vier Klassen, die geschossen werden.

Der Aufbau in zwei Jahren bis zur ersten 70-Meter-Distanz, in drei bis vier Jahren bis zu konstanten Ringzahlen - Recurve ist eine Bogenklasse mit langem Lernweg.

Material

Modular gebaut, präzise abgestimmt.

Der olympische Recurve besteht aus einem Mittelteil und zwei Wurfarmen. Er lässt sich auseinanderbauen - Wurfarme können getauscht werden, das Mittelstück bleibt. So wächst der Bogen mit dem Schützen mit.

Visier

Festes Visier mit Kornaufnahme. Distanz-Marken werden für jede Entfernung individuell justiert.

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Wurfarme

Die Wurfarme speichern die Energie des Auszugs und geben sie in Millisekunden an Pfeil, Sehne und Bogen zurück. Kern, Laminat und Geometrie prägen Tempo, Dämpfung und Auszug.

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Stabilisation

Lange Stange nach vorn, V-Bar und Seitenstangen zur Seite. Macht den Bogen schwerer und schwingungsärmer.

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Griff & Bogenhand

Der Druckpunkt der offenen Bogenhand entscheidet, ob der Recurve ruhig steht oder durch Greifen, Griffhöhe und Ermüdung verdreht wird.

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Klicker

Auszugslängenkontrolle. Klickt hörbar, sobald der Pfeil die definierte Auszugslänge erreicht hat - der Schütze löst auf das Geräusch.

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Pfeilauflage

Die Pfeilauflage trägt den Pfeil am Mittelteil und gibt ihn beim Lösen frei. Sie hält die Höhe konstant und muss Schaft und Befiederung ungestört passieren lassen.

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Button

Der federgespannte Button gleicht die seitliche Pfeilbewegung beim Lösen aus. Seine Einstellung gehört zum Feintuning der Pfeil-Bogen-Abstimmung.

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Sehne & Nockpunkt

Material, Strangzahl und Standhöhe der Sehne beeinflussen Energieübertragung, Geräusch und Schussgefühl. Der Nockpunkt setzt die feste Abgangshöhe des Pfeils.

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Zielmethode

Das Visier ist die bewusste Referenz.

Beim olympischen Recurve liegt ein künstliches Korn zwischen Auge und Ziel. Die Distanz wird über die Visiereinstellung ausgeglichen - nicht über den Griff an der Sehne oder einen Abstand mit der Pfeilspitze.

Diese Zielform ist präzise, aber empfindlich gegen kleine Veränderungen. Ankerpunkt, Kopfhaltung und Augenhöhe müssen wiederholbar bleiben, sonst verschiebt sich die Visierlinie. Deshalb gehört das Visier nicht nur zum Material, sondern zur Schusstechnik.

Wer vom Recurve später zum Blankbogen, Langbogen oder Primitivbogen wechselt, verliert dieses Korn. Dann wird die Frage nach Zielform und Zielbild neu gestellt.

Im Verein

Im ASC die Grundlage.

Im Anfängerkurs schießen alle olympischen Recurve - das ist die Klasse, in der Schusstechnik am sauberen lernbar ist. Wer später in eine andere Klasse wechseln will, hat die Basis schon gelegt.

Vereinsbögen für den Einstieg werden gestellt. Wer dauerhaft schießt, baut sich nach und nach den eigenen Bogen auf - die Modularität erlaubt einen schrittweisen Aufbau, vom Vereinsbogen über erste eigene Wurfarme bis zum vollständig konfigurierten Wettkampfgerät.

Anfangen

ASC Göttingen · Anfängerkurs

Der Recurve beginnt im Anfängerkurs.

Welche Bogenklasse Du später schießen willst, entscheidet sich später. Wir fangen alle mit Recurve an - das ist die Klasse, in der Schusstechnik am saubersten lernbar ist. Material wird gestellt.